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Hyannis




 

Wie versprochen, es geht weiter! Der Teil ist zwar noch längst nicht fertig, es wird noch eiige Irrungen und Wirrungen geben, aber, wie sagt der Lateiner: "Sed omnia vincit amor!"

Bisher fertig: Teil 1 von Hyannis

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Niagara

Rundreisen sind nichts für Langschläfer. Ich hatte den allgemeinen Weckruf zu 7 Uhr bestellt, damit das Tagesprogramm anderthalb Stunden später beginnen konnte. Diese 90 Minuten sind zwar knapp bemessen, aber sie reichen aus, um aufzustehen, sich zu duschen, sich anzuziehen, seinen Koffer zu packen und zu frühstücken, außerdem muss das Gepäck ja auch noch verladen werden.
Um 8.45 Uhr begann der Stadtrundgang durch die Geburtsstadt von Stephen King, der gerne Teile seiner Geschichten hier spielen lässt. Portland ist zwar die größte Stadt des 23.sten Bundesstaates der USA und verfügt über eine, für amerikanische Verhältnisse ziemlich lange Geschichte, die Siedlung wurde 1623 an der Casco Bucht gegründet, ist aber doch eher eine provinzielle Kleinstadt, bei knapp 64.000 Einwohnern kann man noch nicht von Metropole reden.

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Boston

Ich war froh, dass die Maschine, eine Embraer 190, nur zu etwas mehr als der Hälfte belegt war. So konnte ich mich auf Kosten von US Airways breitmachen. Die Stunde in der Luft nutzte ich, um mich mit der Sondertour, die ich zu leiten hatte, Vertrauter zu machen. Das Angebot, das Greg den Zeitungsleuten offeriert hatte, gab es so in unserem Prospekt nicht. Die normale Rundreise durch den Indian Summer dauert acht bzw. neun Tage und beginnt und endet in Boston, der Aufenthalt der Redakteure dauerte aber drei Tage länger und endete in New York.
Der Blick auf die Teilnehmerliste brachte nicht viel, denn bis auf das Ehepaar Laufenberg kannte ich niemanden persönlich; Rundreisende sind in der Regel Wiederholungstäter. Aber das Bevorstehende war ja eine Schnuppertour, die 42 Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland. Auch altersmäßig bildete das Jubelpaar den Ausreißer nach oben, ansonsten war der Rest von Anfang 40 bis Mitte 60, somit im normalen Spektrum. Aber Halt! Ein Teilnehmer war 14 und ein anderer 20. Den Nachnamen nach zu urteilen waren Jost, der Ältere, und Sven, der Jüngere, Kinder eines Paares aus Norderstedt. Familie Jacobsen machte also Familienurlaub. Dass die Buchung so angenommen worden war, wunderte mich etwas, die Rundreise sollte ja eine Werbeveranstaltung sein und deren Erfolg hängt ja von der Anzahl der Multiplikatoren ab, die an ihr teilnehmen. Aber mir sollte es egal sein, ich war ja nicht für die Planung zuständig.
Ich blickte aus dem Fenster. Wir waren zwar immer noch über den Wolken aber, wie mein Magen mir sagte, schon wieder auf dem Sinkflug. Flugtechnisch gesehen waren die knapp 300 Kilometer Luftlinie eher ein Hüpfer als ein Flug, aber gegenüber einer Zugfahrt sparte man sich mindestens drei Stunden und 20 US Dollar. Eine Autofahrt wäre zwar billiger, aber aufgrund des Tempolimits genauso zeitintensiv wie die Eisenbahn.

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Milwaukee

Zwei Minuten von neun hielt ich an der angegebenen Kreuzung. Da stand er, mein Footballer, mit dem ich im nächsten Tage verbringen sollte oder musste. Sein avisiertes Köfferchen entpuppte sich dann aber doch als ausgewachsene Koffer, jedenfalls hatte ich leichte Mühe, ihn ohne mein Gesicht zu verziehen, in den Kofferraum zu hieven. Die Fahrt zur Firma verlief relativ ruhig, anscheinend war der blonde Recke kein morgendliches Plappermaul, was ihn noch sympathischer machte.
In der Firma angekommen gab ich Peter, der heute Bereitschaft hatte, meine Wagenschlüssel. Er sollte unsere Sachen in den Firmenkombi umpacken und meinen Wagen dann parken, die Gebühren konnte man ja sparen. Das Firmengelände ist halt sicherer als die Straße, an der er in der gestrigen Nacht stand, und vor allem erheblich kostengünstiger.

Ich machte mich auf den Weg in das väterliche Büro, Elli winkte mich sofort zu ihm durch. Mein Erzeuger war anwesend, jedenfalls sah ich ihn körperlich hinter seinem Schreibtisch. Ob er es geistig auch war, konnte ihn nicht sagen, er wirkte irgendwie fahrig und zerstreut, anscheinend ging ihm die ungewollte Trennung von Greg doch näher, als er zugeben wollte oder konnte.
Eigentlich hätte ich von ihm, dem alten Hasen in dem Metier, letzte Instruktionen für mich erwartet, aber er gab nur billige Allgemeinplätze von sich. Seine Ratschläge brachten mir überhaupt nichts, das ich Augen und Ohren offen halten sollte, war mir von vorneherein bewusst. „Junior, achte bitte auf das Rahmenprogramm, was Angus euch bietet. Er wird versuchen, euch seinen Laden so schmackhaft wie möglich zu machen.“

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Aktuelles

Hallo Leute,

der gestrige Tag war nicht einfach. Eigentlich wollte ich mich auskurieren - bin total vergrippt - aber da saß ich am Rechner und stellte fest, es gibt ein Update. Die Konzentration bringe ich noch auf, dachte ich. Aber da war wohl nur der Wunsch Vater des Gedanken, denn, im Gegensatz zu den acht vorangegangen Updates klappte diesmal überhaupt nichts.

Aber, Gott sei Dank, habe ich die Datenbank und auch alle anderen Sachen hier wieder herstellen können. Und da ich gerade dabei war, habe ich mal ein neues Aussehen getestet. Irgendwie war mir nicht mehr nach dem dunklen Outfit. (Ob das an der Grippe oder den Temparaturen lag, lasse ich mal dahingestellt *fg)

Ich hoffe, Euch gefällt der Frühjahrsanzug. Wenn nicht, das "alte Kleid" ist noch im Schrank und kann jederzeit wieder übergezogen werden. Also bitte ich um Eure Meinung.

In diesem Sinne - Bis die Tage

Euer

Darius von Benin

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Soll Plange in Buchform herausgebracht werden?

JA, ich wäre auch bereit, dafür zu zahlen.
64% (28 Stimmen)
Nein, es reicht mir, was ich hier lesen kann!
36% (16 Stimmen)
Gesamte Stimmenzahl: 44
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Frage

Hallo Leute,

 

ich brauche mal Eure Hilfe, denn ich bin mir unschlüssig. Eine Druckerei hat mir ein durchaus verlockendes Angebot gemacht, sie würde Plange in Papierform, gegen persönliche Vorkasse versteht sich, herausbringen. Man hat mir zwei Möglichkeiten angeboten:

  1. Ein Taschenbuch mit knapp 500 Seiten, der Preis pro Buch liegt dann bei knapp 15,00 Euro plus Versand.
  2. Zwei Taschenbücher mit je ca. 250 Seiten, der Preis läge dann, für die beiden Bücher, bei knapp 20,00 Euro plus Versand.

Ich habe mal die bisherige "Plange-Saga" nach den Formatvorgaben der Druckerei formatiert. Es würden, wie man es dreht oder immer auch wendet, die Episoden 1 bis 23 in Druck gehen, entweder in einem Buch oder in zwei Bänden.

Variante eins ist zwar preisgünstig, Alternative Zwei hätte aber den enormen Vorteil, man bräuchte nicht so lange auf einen Folgeband zu warten. Die Episoden 24 bis 27 füllen schon fast 2/3 eines neues, sprich dritten Teiles. Der Preis für Part Drei würde dann bei knapp 10,00 Euro zzgl. Versand liegen.

 

Auch die Frage nach dem Versand hat mich beschäftigt. Als Büchersendung, somit unversichert, kostet es knapp eine Eurone, dauert lange und ist unsicher, als versichertes Paket schlagen die Versandkosten mit vier bis fünf Euronen, je nach Versender, zu Buche.

 

Soll ich das Wagnis eingehen? Würdet Ihr Euch die "Plange-Saga" ins Regtal stellen? Wenn ja, was wäre sie Euch wert?

 

Es tut mir leid, wenn ich Euch mit der Frage belästige, aber mal eben eine vierstellige Summe vorzustrecken, fällt mir auch nciht leicht, wenn ich nicht weiß, dass ich Plus/Minuns Null aus der Sache herauskomme,

 

In diesem Sinne, ich bin gespannt auf die Antworten,

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New York

Um 15.20 Uhr klopften die ersten Gäste bereits wieder an die Tür des Busses. Das liebe ich an den Deutschen, sie sind in der Regel pünktlich und je höher das Durchschnittsalter der Reisegruppe ist, desto pünktlicher sind sie. Wir hatten schließlich noch zehn Minuten Pause, ehe die offizielle Abfahrt anstand. Ich blickte zu Juan, der missmutig den Knopf drückte und so den Einstieg freigab. Ich erhob mich und klappte den Sitz zurück, sodass meine Schäfchen einsteigen konnten. „Let’s take a smoke.“

Im Gegensatz zu deutschen Reisebussen verfügte der Prevost, mit dem wir unterwegs waren, über nur einen Fronteinstieg, den Notausstieg, an den man auch die Behindertenrampe anbringen konnte, lasse ich mal unerwähnt. Ich hatte kaum aufgeraucht, da kam auch schon Opa Friedrich, mit 82 Jahren das älteste Mitglied der Truppe, wieder aus dem Bus gestiefelt. Grinsend steckte er sich eine Zigarette an. „Herr Gordon, ich glaube, wir sind vollzählig. Lassen Sie sich aber beim Nachzählen Zeit, dann kann ich auch noch ein Rauchopfer bringen. Wer weiß, ob man das am Flughafen machen kann. Der Flug wird schon schwer genug für mich.“

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27 - Rosenöl

Tja, lieber Leser, anscheinend habt ihr mir verziehen, dass der letzte Teil etwas länger in der Röhre steckte als unbedingt notwendig. Für eure Nachsicht meinen herzlichen Dank, die Kommentare und Mails haben mich wieder aufgebaut, ich hatte ja schon ein schlechtes Gewissen. Auch wenn ich nicht versprechen kann (und es auch nicht machen werde), dass ich ab jetzt wieder wie am Fließband schreibe, werde ich jedoch versuchen, mich zu bessern und mindestens eine Stunde am Tag am Schreitisch zu verbringen, um euch von den Imponderabilien aus dem Leben von meinen Liebsten und mir zu berichten.
Die fünfte Jahreszeit zeichnet sich ja bekanntlicherweise durch eine gewisse Turbulenz aus, nicht umsonst nennt man sie ja auch die tollen Tage. Der diesjährige Karneval hatte gerade erst begonnen, und die Tage, die vor uns lagen, waren alles andere als ruhig. Hätte ich gewusst, dass es so turbulent wird, ich wäre lieber zum Entspannen in die Eifel gefahren, als selber eine Party zu schmeißen. Aber genug der Vorrede, nun ab zum Wesentlichen!

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