Eine persönliche Anmerkung:
Ich bitte Euch auch um Verzeihung, dass es so lange gedauert hat, diesen Teil zu vollenden; Asche über mein Haupt. Aber Stress auf der Arbeit, Korrektur von zwei Büchern, deren Drucktermin unmittelbar bevorstand, und ein paar Tage Urlaub können diese Verspätung wohl erklären, nicht aber entschuldigen. Dann, als ich mich wieder ans Schreiben machte, stellte ich mit Schrecken fest, dass ich vergessen hatte, eine für die weitere Handlung wichtige Person in die Geschichte zu integrieren.
An einer Passage dieses Teils habe ich über vier Wochen gesessen und gebrütet. Mindestens 30 Anläufe waren nötig, um diese Klippe wohlbehalten zu umschiffen. Ich hoffe, ihr seid mit dem Ergebnis, was schlussendlich raus kam, einverstanden.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen!
Euer
DariusvB
---
Für MaikelDN
---
Tja, lieber Leser, mit solchen Reaktionen auf die „silberne Episode“ hätte ich nicht gerechnet. Ich bedanke mich herzlich bei all denjenigen, die sich entweder mit ihren Anmerkungen unter der Geschichte verewigt oder mir eine persönliche Mail dazu geschrieben haben. Ich habe mich riesig gefreut oder, um es im Sinne eines Konrad Peckenbergs zu sagen, ich hatte einen inneren „Reichsparteitag“.
Nur durch die Kommentare werde ich ja mehr oder minder gezwungen, meine Abende nicht bei meinem Russen, sondern am Schreibtisch zu verbringen. Es liegt somit an euch, wie schnell die Geschichte weitergehen wird. Aber da wir gerade beim Gehen sind: Das Leben geht weiter und die Geschichte auch. Also ab zum Wesentlichen!
Die Beerdigung hatte ich, trotz Schneeregens, überlebt und auch die Diskussion mit Marvin bezüglich seiner Kostümierung zu Karneval. Er wollte doch tatsächlich als Wasserballer nur in Schwimmshorts und Bademantel am Rosenmontagszug in unserem Städtchen teilnehmen. Wären wir in Brasilien, ich hätte nichts dagegen gehabt, aber hier? Wir waren schließlich in Mitteleuropa und Rosenmontag war am ersten Montag im Februar. Ich konnte ihn schlussendlich überreden oder überzeugen, sich als Scheich mit Strumpfhose unter dem Kaftan zu verkleiden. Aber ich greife wieder einmal vor, man möge mir verzeihen.