Lu & Lu

Ein verregneter Sonntagnachmittag, es ist kurz nach 16 Uhr. Ich komme gerade aus der Dusche, creme mich, vor dem großen Spiegel in meinem Schlafzimmer stehend, ein; will für mein Date nicht nur äußerlich und innerlich sauber sein, ich will für ihn auch gut riechen. Mein Blick fällt auf die reflektierende Oberfläche, der Kerl, den ich da sehe, sieht gut aus; sogar verdammt gut.

Ok, ich gebe es ja zu, ich bin etwas selbstverliebt, aber es ist nicht meine Schuld, dass ich einen geilen Körper habe; einer meiner Liebhaber verglich mich mal mit dem David von Michelangelo. Mit dieser Statur habe ich jedoch nicht viel gemein, wirklich nicht! Zwar ist mein Oberkörper ebenso wohldefiniert wie der aus Marmor, auch meine Beine und Arme können sich sehen lassen, aber ein Bodybuilder bin ich wirklich nicht. Gut, ich gehe zwar oft ins Fitnessstudio, aber nicht um dort Sport zu treiben und an meinen Körper zu arbeiten, nein, ich suche diesen Ort eher zu Cruisingzwecken auf und Männerfang kann man ja nicht gerade als Sport bezeichnen, obwohl auch dieses Unterfangen ziemlich ausdauernd sein kann.
Was mich aber an diesem Vergleich besonders stört: Mein Anhängsel ist längst nicht so klein und mickrig wie das der ersten Monumentalstatue der Hochrenaissance; bei mir stimmen jedenfalls die Proportionen. Einzig die Gleichrangigkeit mit dem Hinterteil der wohl bekanntesten Skulptur der Kunstgeschichte kann ich akzeptieren: Mein Arsch ist tatsächlich nahezu perfekt geformt.
Aber diese Perfektion ist kein Wunder, es war schließlich „Mutter Natur“ höchstselbst, die meinen apfelförmigen Hintern erschaffen hat und sie hat gute Arbeit geleistet, wie nicht nur ich finde. Meine echte Mutter war früher Primaballerina im tschechischen Nationalballett und betreibt heute eine Ballettschule in Hamburg, mein Vater war, bevor er in die Freiheit floh, russischer Militärmeister im Bodenturnen; er hat es als Unterwäschemodel in so manchen westlichen Versandhauskatalog geschafft.
Wie gesagt, meine wohlgeformte Sitzfläche ist ein Geschenk – ein Geschenk, das ich mehr als genieße. Die Männer fahren voll auf die runden, wohl proportionierten Formen ab, sie lieben meine glatte weiße, fast seidige Haut, und, da jeder Mann Grübchen liebt und ich gleich zwei davon an dieser Stelle mein Eigen nenne, ist das das I-Tüpfelchen, wenn sie meine Backen wollüstig kneten oder gar andere Dinge mit und in ihnen veranstalten.
Aber nicht nur ihre trainierte Muskulatur legten meine Eltern mir in die Wiege, ihnen verdanke ich auch meine enorme Gelenkigkeit und meine fast perfekte Körperbeherrschung. Manch ein Mann gerät schon dann außer Kontrolle, wenn er mit meinen beiden Kugeln nur spielt, sie walkt, knetet oder massiert. Einige Vertreter des männlichen Geschlechts verlieren ihren Verstand jedoch erst, wenn sie mit ihrer Männlichkeit in mein weiches, enges, aber dennoch forderndes Loch eindringen und sich selbst (und damit auch mir!) viel Spaß bereiten. Wenn ich dann auch noch meine Körperbeherrschung, durch die eine oder andere akrobatische Bewegung beim Akt, einsetze, während ich sie zum Orgasmus reite, ja dann kann es durchaus vorkommen, dass ich, anstelle der Zigarette danach, eine echte Liebeserklärung bekomme.

Deshalb ist das Ganze, was letzte Nacht gegen 2:00 Uhr passierte, auch nicht meine Schuld … naja, jedenfalls nicht so ganz. Eine Ursache ist, wie schon gesagt, meine Genetik, der ich einen so schönen und fickbaren Hintern verdanke, aber die Hauptverantwortliche ist eigentlich Marion, seit vier Jahren meine Mitbewohnerin und ihre überaus dümmliche und äußerst dämliche Angewohnheit, sich einen neuen Lover zuzulegen, bevor sie ihren alten Bettgenossen endgültig abgelegt hat.

Und genau dieser Marotte war es auch zu verdanken, dass ich, geweckt durch penetrantes Klingeln und wildes Trommeln gegen die Wohnungstür, aus einem feuchten und ziemlich klebrigen Traum gerissen wurde. Noch nicht ganz Herr meiner Sinne machte ich mich auf den Weg zur Lärmquelle und riss die Tür auf, wollte den nächtlichen Störenfried verscheuchen. Die Hand von Lukas, Marions baldigen Exfreund, wirbelte da nur noch Luftmoleküle durcheinander, traf nicht mehr auf Holz.
Der Blick auf das sonst so attraktive Gesicht des frischgebackenen Betriebswirtes war echt furchtbar: Seine Wangen waren blutunterlaufen, die sonst so kecken schokoladenbraunen Augen wirkten eingefallen. Man sah eindeutig den Zorn auf seinem kantigen Kinn und die kurzen braunen Haare, üblicherweise gestylt und gegelt, waren derart zerzaust, man hätte meinen können, er hätte sie sich ausgerissen. Der Mann mit den breiten Schultern und dem noch breiteren Brustkorb wirkte wie ein Häufchen Elend; ich war richtig erschrocken.

„Was machst du denn hier?“ Immer noch nicht ganz wach stützte ich mich mit meiner rechten Hand am Türrahmen ab und rieb mir mit meiner Linken den Schlaf aus den Augen.

„Ich muss zu Marion!“ Lukas‘ Stimme war brüchig, er rang nach Atem. Plötzlich stürmte er an mir vorbei und steuerte direkt auf das Schlafzimmer meiner Mitbewohnerin zu. Vor der offenen Tür blieb er stehen, sah das gemachte Bett und blickte mich an. „Sie ist nicht nach Hause gekommen, oder?“

Ich schloss die Tür und sah Lukas nach, der in unseren Wohnraum ging. „Sorry, tut mir echt leid.“

Und ich hatte wirklich Mitleid mit dem jetzt geschunden aussehenden Kerl! In all den Jahren, in denen ich mir mit der Friseurin das große Apartment mit Blick auf den Stadtpark teilte, hatte ich schon viele Männer kommen und – buchstäblich – auch durch Marions Schlafzimmer wieder gehen sehen. Aber mit keinem ihrer Typen hatte es so lange gedauert wie mit Lukas, fast sechs Monate!
Er sah wirklich gut aus und gab ihr den Freiraum, den sie brauchte. Einzig erkennbares Manko, jedenfalls für mich, waren die lauten und gewaltigen Stöhn- und Ächzkonzerte, die die beiden bei gewissen Schlafzimmeraktivitäten veranstalteten und mich damit um meinen wohlverdienten Schönheitsschlaf brachten.
Nach all dieser Zeit hatte ich gedacht, Marions Suche nach ihrem „Mister Perfect“ wäre endlich von Erfolg gekrönt gewesen, aber da hatte ich mich offensichtlich vertan. Vor zwei Tagen, ich kam gerade von der Arbeit, entdeckte ich eine Kleiderspur: von der Wohnungstür bis zum Bad. Eindeutig ein Bauarbeiter und somit nicht Lukas. Was sollte der Akademiker auch mit einem Helm, einem Hammer und einer Wasserwaage anfangen? Auch die verschlissenen Arbeitshandschuhe, die direkt neben der braunen Latzhose lagen, waren für seine feingliedrigen Hände wohl zwei Nummern zu groß. Ich lauschte kurz an der Tür: Man hörte die Dusche und eindeutige Geräusche, wohl unter derselben. Allerdings war die Stimme des männlichen Parts der Paarung erheblich tiefer, fast machohaft, und nicht so weich und angenehm wie die des ehemaligen Studenten, und wie die sich bei Paarungsritualen anhörte, wusste ich ja – aus leidvoller Erfahrung.
Verschwanden die Kerle aus ihrem Leben, verschwanden sie zwangsläufig auch aus meinem; bei den meisten ihrer Bettgenossen machte mir das auch wirklich nicht viel aus, sie waren mir oft zu grobschlächtig und proletenhaft. Lukas hingegen war vollkommen anders, ein echter Lichtblick, ein wirklich toller Zeitgenosse: freundlich, höflich, lustig, zuvorkommend; man konnte wirklich gut mit ihm reden. Ihn würde ich wirklich vermissen!

Wenn es mir als Kind schlecht ging, entweder körperlich oder seelisch, kam meine Mutter immer mit einem Eis um die Ecke, wollte mich so wieder aufbauen. Ich überlegte kurz. Im Gefrierfach war ja noch Eiscreme, ein Überbleibsel meines gestrigen DVD-Abends; bei Schmachtfilmen wie „Latter Days“, „Prayers for Bobby“ oder „Sommersturm“ brauche ich einfach Eis zum Glücklichsein. Ich ging ins Wohnzimmer, denn nur von dort gelangt man in die kleine Küchenzeile, die bei uns kaum zur manuellen Nahrungsvorbereitung genutzt wird; Marion und ich stehen eher auf Sachen, die man nur warm machen oder aufbacken kann und muss.
Die Packung mit dem Vanilleeis stellte ich auf den Tresen, nahm den Deckel ab und mir einen Löffel aus der Schublade. Verdammt! Wo sind die Schälchen? Ich überlegte, aber mein Gehirn arbeitete noch nicht richtig; egal, dann muss der Löffel halt reichen. Lukas, der bis dahin ziel- und planlos in unserem Wohnzimmer umhergestiefelt war, hatte wohl mein Hantieren am Kühlschrank bemerkt und kam auf mich zu. Er stellte sich halb neben mich und atmete tief durch. Seine Augen waren zwar geschlossen, aber ich hatte das Gefühl, er war ziemlich nah am Wasser gebaut. Und wenn ich eines hasse, dann sind es weinende Menschen, egal ob Mann oder Frau.
„So, junger Mann!“ Ich nahm einen Löffel Eis, drehte mich zu ihm um, lehnte mich gemütlich an die Arbeitsplatte. „Altes Familienrezept gegen Liebeskummer: Eiscreme!“ Lukas schaute mich ziemlich verwundert an, sagte nichts, stand nur stumm da. „Komm, es hilft wirklich.“ Ich führte den Löffel zu seinem Mund. Er schlug meine Hand zwar nicht weg, aber er wehrte sie dennoch ab, auch ein zweiter Versuch scheiterte. Ich zuckte mit den Schultern. „Na, dann halt nicht!“

Falls der Trick meiner Mutter mit dem Eis mal nicht funktionierte, hatte mein Vater etwas in Petto: Er machte sich zum Hansel, zog erst sich selbst und dann mich auf, um meine Stimmung zu steigern. Und ich wollte Lukas aufmuntern, wenigstens ein wenig. Das Essgerät hielt ich an meine nackte Brust, denn, außer einer weißen Boxer um meine Hüften, war ich ja unbekleidet. „Wenn ich auch nur ein einziges Tränchen in deinen hübschen braunen Augen sehe, dann wirst du das hier ablecken.“ Er blickte mich verwirrt an, verzog dann aber doch etwas seine Mundwinkel; ein leichtes Grinsen konnte ich ihm also schon einmal entlocken.
Ich frohlockte innerlich, blickte den gleichaltrigen Fast-Ex meiner Mitbewohnerin grinsend an. „Ich weiß, ich bin nicht Marion; meine Brust ist flach und unterhalb des Bauchnabels hab ich auch nur ein Loch … auch einen Zaubertrank zum Umpolen kann ich nicht brauen, aber …“ In seinem Gesicht regte sich wieder etwas. „… aber ich will dich wieder lächeln sehen.“
Lukas, der einen halben Kopf größer ist als ich, zögerte kurz, tat einen Schritt auf mich zu. Deutlich konnte ich erkennen, dass seine Mundwinkel wieder ein Stückchen höher gegangen waren. Er grinste zwar immer noch nicht richtig, aber er sah jetzt eindeutig entkrampfter und entspannter aus; die mentale Belastung schien von ihm zu weichen. Ich blies zum letzten Angriff. „Mir ist es vollkommen egal, dass du eine alte und verheulte Hete bist, aber … du wirst das Eis jetzt lecken und dir wird es gefallen! Haben wir uns verstanden?“

Dann passierte es und ein Klümpchen Eis glitt mir vom Löffel, landete direkt auf meiner Brust, etwas oberhalb des linken Nippels. Ich zuckte zusammen, das Eis war kalt und begann, sofort an mir herunterzurinnen. Ein erneuter Schauer überfiel, durchzuckte mich, so als ob ich in eine Steckdose gefasst hätte. Aber diese zweite Reaktion der Elektronen meiner Nervenbahnen war nicht der langsam weichenden Kälte des Vanilleeises geschuldet, vielmehr war es Lukas‘ warmer Atem, der jetzt auf meine Haut traf. Der braunhaarige Betriebswirt hatte seinen Kopf gesenkt, sein Gesicht schwebte plötzlich über meiner Brust. Ein dritter Schauder erschütterte mein Innerstes, als er mich, langsam und wie in Zeitlupe, dann tatsächlich auch berührte. Seine Hände waren warm und seine Finger, leicht wie Federn, tänzelten auf meiner Haut, kamen auf meinen Oberarmen zur Ruhe. Just in diesem Moment spürte ich seine Zunge, wie sie das blassgelbliche Rinnsal des Speiseeises langsam nachzeichnete. Ich wäre fast verrückt geworden.
Mein ganzer Körper begann zu zittern, meine Knie wurden weich und mein Hintern fing an, hektisch zu zucken, als er, nach der für mich ewig andauernden Abwärtsbewegung, wieder nach oben ging, ebenfalls im Schneckentempo, und seine Oberschenkel mit meinen Unterleib zusammenstießen. Dass ich einen ausgewachsenen Harten hatte und meine weiße weite Boxer einem Zelt glich, brauche ich wohl nicht groß zu erwähnen.

Ich hatte Angst, ihn zu berühren. Aus früheren Erfahrungen im Spiel mit heterosexuellen Männern wusste ich, dass es immer einen unsichtbaren Stolperdraht gibt, eine imaginäre Grenze, die man besser nicht überqueren sollte. Welcher schwule Mann hat nicht schon Sätze gehört wie ‚Ich küsse nicht!‘ oder ‚Fass mich nicht an, blas mich nur!‘?
So stand ich fast starr und unbeweglich, als Lukas sich aus seiner Jacke schälte, um dann seine Hand in den Eisbecher, der neben mir auf dem Küchentresen stand, zu versenken. Was sollte das werden? Er betrachtete, genauso intensiv wie ich, den Klumpen aus Milch und Geschmacksstoffen als wäre es ein kostbares Juwel. Sein Gesicht hatte sich irgendwie verändert, es schien immer noch – oder schon wieder – zu glühen, aber die Art und Weise, in der es das tat, war eine vollkommen andere als die zu Beginn seines nächtlichen Besuches.
Plötzlich wurde es wieder kalt auf meiner Haut, er verschmierte den Nachtisch auf meiner Brust, meinem Bauch. Seine warmen Hände ergriffen meine Unterarme, als er in die Knie ging, um dann eine neue, aber ebenso langsame Runde des Leckens und Schleckens zu starten. Aus der anfangs ziemlich sanften Berührung seiner Lippen wurde, nach und nach, ein leichtes und erotisches Saugen und aus dem Saugen, ab und an, ein Knabbern. Eine Schockwelle nach der anderen raste durch meinen Körper, als ich seine Zähne an meiner rechten Brustwarze spürte, sein Mund sich daran fast festsaugte; sein Haar roch gut, würzig und warm.
Als seine Zunge meinen Bauchnabel erkundete, wanderten seine Hände von meinen Unterarmen in meine Flanken, kamen dort aber nicht zur Ruhe, nein, sie kitzelten mich leicht. Sein Mund begab sich wieder auf Wanderschaft, untersuchte erneut meinen flachen Sixpack. Und gerade, als seine Lippen direkt über der Spitze meines Zeltmastes schwebten, packten seine starken Hände meine perfekten Fleischkugeln, und begannen, sie, durch den Stoff hindurch, zu kneten.

Plötzlich stoppte er in seinem, für mich sehr geilen, Tun, blickte nach oben. „Geiler Arsch!“

„Danke!“ Warum krächzte ich?

Lukas drehte mich urplötzlich herum, schien kein bisschen Interesse an meinem Freudenspender zu haben. Stattdessen zog er meine Boxer runter auf die Knöchel, drückte mich gegen die Küchentheke. Seine Hände liebkosten und streichelten, tätschelten und kraulten die Haut an meinem verlängerten Rückgrat, dann krallten sich seine Finger in mein wohlgeformtes Fleisch. Wie ich schon sagte, Männer sind teilweise schon allein vom Anblick meines Hinterteils entzückt (und der Welt entrückt), und das Stöhnen des Braunhaarigen, dass die ganze Zeit über zu vernehmen war, konnte man als seine Art der Wertschätzung meiner Kiste deuten.
Das Nächste, an das ich mich erinnere, war, dass es an meinem Hintern kalt wurde – Eiscreme! Und ehe ich mich versah, leckte Lukas die kalte, zähflüssige Creme von meinen Kekshälften. Es war zum Verrücktwerden, erneut fuhren die Elektronen auf meinen Nervenbahnen Amok; die Stellen meiner Halbkugeln, an denen er gerade nicht knabberte, traktierte er mit seinen Händen sanft und zärtlich, aber dennoch irgendwie auch fest zupackend. Dann rutschten seine Daumen, ob zufällig oder gewollt vermag ich nicht zu sagen, in das Tal hinein und klopften an die Pforte.
Mein ganzer Körper zuckte, mein Rücken bäumte sich auf und das wollüstige Stöhnen drang diesmal aus meinem Mund. Lukas zog meine Backen weiter auseinander, seine feingliedrigen Fingerkuppen klopften nun nicht mehr nur an, nein, sie begannen, in mich einzudringen. Als sich der Gedanke in mir breitmachte, Lukas würde mich nehmen, um mich, wie vormals Marion, in den siebten Himmel der Geilheit zu katapultieren, wurde die Temperatur meiner Spalte erneut gesenkt, ein weiterer Eisklumpen ran mein Tal herunter.

„Ahhhhh!“ Ich konnte nur grunzen, denn als Lukas‘ hungriger Mund mich hinten küsste, seine Zunge in meinem Tal verweilte, nur um dann an meinem, jetzt mit Sahne bedeckten, Tor zu lecken, vergaß ich alles um mich herum. Die Hitze meiner heißen Kiste verdampfte wie von selbst die Kälte der Nachspeise. „Himmel! Ist das geil! Einfach nur geil!“

Lukas‘ Zunge kreiste sanft um mein zuckendes und pulsierendes Loch, begann das weiche Innere zu sondieren. Wie ein Forscher auf einer Expedition ins Unbekannte drang er mit seinem Schmeckorgan in mich ein, sanft und zärtlich. Meine Hände ballten sich zu Fäusten, mein Atem stockte bei jedem Stich seiner Zunge. Mein Arsch wand sich wild und zügellos vor seinem Gesicht, tanzte hektisch auf und ab, wollte mehr und mehr.
Plötzlich und ohne Vorwarnung umschloss Lukas‘ Rechte, wenn auch vielleicht etwas grob, meinen vor Freude triefenden Schwanz; drückte, quetschte ihn. Ich stöhnte laut auf, musste ihn dadurch wohl erschreckt haben, denn die erst etwas unbeholfene Umklammerung wandelte sich ab da in ein sanftes, ja fast liebevolles und zärtliches Streicheln, als ob es sich bei meinem Anhängsel um ein zerbrechliches Etwas aus filigraner Glaskunst handeln würde. Ich war einfach nur hin und weg!
Sowohl das atemberaubende Rimming seiner Zunge als auch die unerwartete Handarbeit – er hatte meine Vorhaut ganz nach hinten geschoben und versuchte, mit seinem kleinen Finger in meinen Schlitz einzudringen – ließen mich fast abheben. Ich wurde zu einem Spielball der Lust, zu einem bettelnden, winselnden Welpen; ich war kurz vor der Explosion. Die Bälle in meinem Beutel brannten, in meinem Schwanz kribbelte es gewaltig, aber ich wollte noch nicht kommen, jetzt noch nicht! Erst sollte er mich, mit seiner ganzen Männlichkeit, erobern und mich dann an die Grenzen der Glückseligkeit vögeln.
Als ob er meine Gedanken erraten hatte, ließ Lukas von meinem steifen Schwanz ab und riss auch seine äußerst talentierten Lippen von meinem äußerst verwundbaren Eingang. Er erhob sich und ich vernahm das gleitende Geräusch eines Reißverschlusses. Dann, nach einem Moment der Fummelei, wohl um seinen harten Schwanz aus der eigenen Jeans zu holen, spürte ich, wie das Teil, das bisher Marion befriedigt hatte, sich ungestüm an meinem pulsierenden Loch zu schaffen machte, es zu erobern versuchte. Aber leider – typisch Hete – stellte er sich dabei ziemlich unbeholfen an.

„Autsch!“ Ich krümmte mich vor Schmerzen, zog meine Hüften nach vorn, verdrängte so seinen nackten Schwanz aus meinem geplagten Spundloch. Lukas hatte mich zwar fast an den Rand der Ekstase geleckt, aber richtig feucht und aufnahmebereit war ich noch nicht.

„Hey? Was ist los?“ Lukas verlor anscheinend das Gleichgewicht, drückte mich so nur noch mehr auf den Küchentresen. Ich schob ihn etwas nach hinten weg, drehte mich, dank des gewonnenen Platzes, langsam um meine eigene Achse, wollte ihm in die Augen sehen. Unsere Leisten trafen sich, rieben aneinander, und das, was bei ihm gerade eingefallen war, verhärtete sich, sehr zu meiner Freude, sofort wieder.

„Lukas, das wird jetzt schwuler Sex und es wird heftig werden, aber … wenn ein Mann mit einem Mann Spaß haben möchte, ihn nehmen will, dann braucht er ein paar Kleinigkeiten wie Gleitgel und so.“ Ich lächelte ihn süffisant an. „Männer sind leider nicht naturfeucht … naja jedenfalls meistens.“

„Sorry, tut mir echt … echt leid. Ich …“ Sein Hundeblick machte ihn nur noch begehrenswerter. „… ich … ich bin wohl … wohl zu aufgeregt.“

„Kein Problem!“ Er sah mit seinen geröteten Wangen einfach nur zum Anbeißen süß aus. „Eine Tube Gel liegt in der Schublade, im Beistelltisch an der Couch.“

Lukas grinste schelmisch, tat einen Schritt auf mich zu, legte meine Beine um seine Hüften und nahm mich in seine muskulösen Arme. Als er mich so zum Sofa trug, spürte ich seinen wippenden und ziemlich feuchten Schwanz an meinem Hintern. Ich genoss es einfach, wie er seinen starken Körper einfach an mich drückte; ich hätte in seinen Armen vergehen können. Zwar war er noch nicht nackt, aber das tat meinen Gefühlen keinerlei Abbruch. Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und ich hätte in seinen schokoladenbraunen Augen einfach nur versinken können, so sehr machten sie mich an. Ich weiß nicht, wie viele Augenblicke es dauerte, aber plötzlich fand ich mich, auf dem Rücken liegend, auf der Couch wieder.
Lukas begann, sich auszuziehen. Zwar war es kein Striptease, den er für mich hinlegte, aber egal! Zuerst kam das T-Shirt, das er sich über den Kopf zog; sein Körper war einfach phänomenal. Der Bauch war hart und flach, sein Sixpack deutlich ausgeprägt. Sein Oberkörper war breit und muskulös, wohl definiert. Jedes Ruckeln und Wackeln, jedwede seiner Bewegungen ließ mich noch mehr dahinschmelzen. Nun stand er mit nacktem Oberkörper vor mir, sein erigierter Schwanz lugte, in einem fast perfekten 45°-Winkel, aus dem Hosenschlitz.
Ein breites, bewunderndes, wollüstiges Grinsen legte sich auf mein Gesicht, er stutzte, schien leicht verwirrt. „Ludek! Warum schaust du mich so … so komisch an?“

Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. „Du … du bist einfach … einfach nur wunderschön!“

Er verdrehte die Augen und lachte. Aber es war ein eher dumpfes Lachen; typisch Hete, die mit echten Komplimenten nicht ganz klarkommt. Lukas wandte sich kurz ab, stieg aus seiner Jeans, gab mir so den Blick auf seine starken und muskulösen Beine frei. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, man sah, im schummrigen Licht der Stehlampe, genau die Trennlinien: Sein Hintern glänzte in strahlendem Weiß, der Rest seines ansonsten makellosen Körpers war leicht gebräunt.
Ich zog die Schublade des Beistelltisches auf, dort lagerten, für den Fall der Fälle, einige Utensilien, die sowohl Marion als auch ich für Spiele im Wohnzimmer benutzen konnten: Gleitgel, Hygienespray, Kondome in unterschiedlichen Größen (teilweise sogar mit Geschmack), ein Cockring aus schwarzem Nappaleder, ein kleiner Buttplug aus rotem Weichgummi, eine Kette mit blauen Liebeskugel und eine Rolle Minzdragees. Ich griff mir einen der Überzieher, nahm die Tube Schmiermittel und drückte zwei der tablettenähnlichen Atemauffrischer aus ihrer Verpackung; ich hatte Gyros zum Abendessen.
Lukas stand nun nackt vor mir, sein Schwanz wippte im Takt seines ziemlich unregelmäßigen Atems; mir lief, im wahrsten Sinne des Wortes, das Wasser im Munde zusammen. Er hatte sich sogar seiner Socken entledigt; meine Augen glänzten, denn Sex in Socken? Für mich ein Unding, wenn man es in den eigenen vier Wänden treibt. Gut, im Park und auf der Klappe sage ich nichts, wenn mein Gegenüber sie anbehält, aber an solchen Örtlichkeiten zieht man ja normalerweise auch nicht seine Schuhe aus.
Ich streckte meine Hände aus, griff nach seinen glatten Backen, zog ihn in meine Richtung, öffnete meinen Mund und saugte seinen Freudenspender wie ein Staubsauger ein. Ich war wie von Sinnen, seine gestutzte Scham roch irgendwie nach Moschus; wohl die Restausdünstungen seines Duschgels. Meine Zunge tänzelte auf seinem empfindlichen Fleisch, versuchte, so tief wie möglich in den Schlitz zu kommen. Ich liebkoste jeden Quadratzentimeter seiner Männlichkeit, mal liebevoll zärtlich, mal heftig fordernd.
Der Betriebswirt bockte plötzlich, schob seine Hüften weiter in meine Richtung, seine Eichel stieß so an mein Zäpfchen, wollte anscheinend noch tiefer in meine Kehle. Ich tat ihm den Gefallen und gab den Weg frei. Seine Hände packten meinen Kopf, klemmten ihn regelrecht ein. Nur mit Mühe konnte ich etwas nach hinten gehen, um dann den dicken und pulsierenden Pfahl wieder in Gänze in mir aufnehmen zu können. Sein linker Oberschenkel begann zu zittern, seine Atmung wurde flacher, zeitgleich aber auch schneller. So, wie er sich unter meiner fachmännischen Behandlung wand, war das wohl der beste Blowjob, den er je bekommen hatte.

Er tat einen Schritt nach hinten, entzog sich mir, rang nach Luft. „Ludek! Ich kann … ich kann echt nicht mehr! Wenn du … wenn du so weitermachst, dann … dann komme ich … sofort!“

„Alles klar!“ Ich lächelte ihn an, er mich auch. Lukas‘ Blick war eindeutig: Er wollte weitermachen und jetzt nicht einfach aussteigen; falls er mich tatsächlich ficken wollte, dann sollte er das auch tun.

Ich tätschelte – wie zur Beruhigung – die mittlerweile leicht verschwitzte Haut um seine Hüften, erhob mich dann, riss das Kondom auf und reichte es ihm. Eine großzügige Portion des Flutschmittels spritzte ich auf meine Finger, die sofort nach hinten wanderten, um meinen Schacht zu schmieren. Als die Kuppe meines Mittelfingers die Pforte erreichte, öffnete sie sich schon freiwillig; ich war heiß und hungrig auf Lukas und seine 20 Zentimeter festen Schwanzfleisches.
Ich kniete mich auf das Sofa, die Ellenbogen lagerten auf der Lehne. Mein wohlgeformter Hintern streckte sich ihm entgegen, meine rosa Rosenknospe zwinkerte ihm zu, lud ihn ein, endlich das zu tun, wonach es ihm und mir verlangte. Ich drehte mich nach hinten, lächelte ihn an, wackelte noch einmal aufmunternd mit meinem besten Körperteil.
Er tat einen Schritt auf mich zu, seine Rechte legte sich auf meinen wohlgeformten Fleischhügel, drückte und knetete ihn sacht. Die Finger der linken Hand spielten erst sanft auf meinen Nacken, dann fuhr sein Daumen in kreisenden Bewegungen meine Wirbelsäule entlang, ich zitterte wie Espenlaub. Als ich dann seine Oberschenkel an meinen spürte, merkte, wie sein männlicher Stolz sich an meiner natürlichen Öffnung rieb, verging ich fast. Ich blickte mich um, sah, wie er sein Teil noch einmal mit der freien Hand in Form brachte.
Er drehte sich in Startposition, legte seine Spitze vorsichtig in meiner Ritze ab. Seinem eher zaghaften Druck kam ich durch leichtes Pressen entgegen, wollte ihm so das Eindringen erleichtern. Ich wusste echt nicht, ob er und Marion es schon auf die griechische Art getrieben hatten, denn so intensiv tauschen sich meine Mitbewohnerin und ich nun auch wieder nicht über Sexpraktiken aus. Vielleicht war es ja auch das er erste Mal für ihn, auf diese Art Sex zu haben; wie auch immer, er sollte den Fick mit einem Mann von Anfang an genießen.
Etwas Großes bohrte sich ganz langsam in meine hungrige Öffnung, meine kochenden Eingeweide wurden mikrometerweise gedehnt. Es tat zwar nicht richtig weh, das Gefühl der Geilheit überwog, aber das Schneckentempo seines Vordringens war dann doch etwas unangenehm. Sein Stamm war doppelt so groß wie eine Zweieuromünze; wenn ich genügend gedehnt bin, kein Problem, auch einen sofortigen Durchstoß hätte ich tapfer (und glücklich) verkraftet, aber dieses sehr zaghafte Vortasten war zum Auswachsen. Vermutlich wollte Lukas keinen Fehler machen, vielleicht war es ja doch sein erster Akt dieser Art, vielleicht auch sein erstes Mal mit einem Mann; ich wusste es nicht.
Langsam gewöhnte sich jedoch mein begieriger Kanal an die behäbige Schleichfahrt. Vielleicht lag es an der Massage meiner Backen, die er mir nun angedeihen ließ, aber plötzlich genoss ich es regelrecht, Millimeter um Millimeter von ihm aufgebohrt zu werden. Als er ganz in mich eingefahren war, ich seine Kugeln an meinen spürte, verharrte er für einen Augenblick regungslos; mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Dann legte er den Rückwärtsgang ein, fuhr aus, aber nur soweit, um am Schleusentor wieder haltzumachen und erneut den Vorwärtsgang einzulegen. Diese Manöver wiederholte Lukas mindestens zehn-, elfmal; sein Tempo steigerte sich, unsere Glocken schlugen nun immer heftiger aneinander, übertönt nur von den Geräuschen seiner schmatzenden Fahrt.

„Das ist … das ist … so … so verdammt geil.“ Lukas konnte nur noch stöhnen. „Oh Mann! Bist du eng!“

‚Jetzt nicht mehr!‘ Sprechen konnte und wollte ich nicht, ich genoss einfach nur.

Seine Hände umfassten meine Schultern, verkrampften sich fast in ihnen. Anscheinend wollte er dadurch die Hebelwirkung seines harten Kolbens auf seinem Weg in mein glückliches Loch noch verstärken. Tempo und Takt gefielen mir, ich fing an, mich in dem Fick zu verlieren. Bei fast jedem Hub streichelte er meinen P-Punkt, ich wurde schier verrückt. Frauen haben ihren G-Punkt und passive Männer besitzen auch eine ziemlich reizbare Stelle in ihrer Lustgrotte, anatomisch halt nur etwas anders gelagert; für mich ist das der P-Punkt.
Der Druck in meinem Beutel nahm stetig zu, der Mann mit den kurzen braunen Haaren brachte mich zum Kochen. Meine Murmeln zogen sich zusammen, die Produktion meines weißen Sekrets, bald zur Auslieferung bereit, lief auf Hochtouren. Wenn er so weiter machen würde, ich … ich würde bald explodieren; meine Eier wollten sich endlich erleichtern.
Der Griff an meinen Schultern änderte sich plötzlich, auch entzog Lukas mir seinen pulsierenden Freudenspender. Ich war wie geschockt! Was war passiert? Noch während ich mich umdrehte, um nachzusehen, stemmte er mich hoch und warf mich rücklings auf die Liegefläche.

Lukas hatte Schwierigkeiten beim Sprechen. „Ich … Ich will dir in die Augen schauen, wenn … wenn ich dich ficke!“

Er umklammerte mein rechtes Fußgelenk, drückte es zur Seite, um sich selber Platz zu schaffen, und stieg auf die Couch. Er robbte sich auf Knien heran, legte meine Beine um seine Hüften. Seine linke Hand drückte meinen rechten Oberschenkel noch ein Stück höher, dann fühlte ich auf der Unterseite seine Haut, anscheinend hantierten seine Finger an seinem besten Stück, wollten es wohl wieder in die richtige Position rücken.
Es gelang ihm auch, er spießte mich erneut auf, und dann? Dann fickte er mich regelrecht in das Sofa! Seine göttlichen geilen Stöße wurden härter und fordernder, mein Kopf stieß an die Seitenlehne der Sitzfläche. Er bumste mich tatsächlich in den siebten Himmel der Geilheit; ich war sein!
Plötzlich, als ob jemand spontan einen Schalter umgelegt hätte, stoppte Lukas sein geiles Treiben. Ich war wie vor den Kopf gestoßen, wusste nicht, was das bedeuten sollte! Ich blickte ihn an, sah direkt in sein Gesicht. Irgendetwas hatte sich geändert! Seine Augen glänzten, funkelten mich regelrecht an. Lagen gerade noch seine Hände auf meinen Schultern, vergruben sie sich jetzt in meinen Armbeugen. Er leckte sich lasziv seine Lippen, sein Kopf senkte sich, seine Zungenspitze erreichte meine Zähne. Dann drückte jemand wohl eine andere Taste in seinem Gehirn und mit jedem Stoß seiner Männlichkeit in meine Eingeweide, stieß er auch mit seinem Leckorgan in meinen Mundraum vor; es war einfach nur atemberaubend!
Je intensiver seine Bemühungen in meinem pochenden Lustkanal wurden, desto stärker forderte er auch nach der Verschmelzung unserer Lippen. Wir küssten uns nicht nur, wir saugten uns regelrecht fest. Wir verschmolzen, oben und unten mit- und ineinander vereint, zu einer untrennbaren Einheit; wir waren eins!
Es wurde einfach zu viel für mich, denken konnte ich nicht mehr, in meinem Gehirn machte sich eine unendliche Leere breit, die ich, bis zu dem Zeitpunkt jedenfalls, noch nicht kannte. Beim besten Willen, ich konnte und wollte die Explosion nicht länger verhindern. Als seine Finger dann meine Ohrläppchen berührten, sie sanft drückten, war es für mich so, als ob jemand den Abschussknopf gedrückt hätte. Meine verhinderte Nachkommenschaft pumpte sich, Schub um Schub, in milchiger Flüssigkeit eingebettet, aus der Öffnung meines dritten Beines zwischen unsere erhitzen Körper.
Just in diesem Moment bäumte er sich auch auf, die mündliche Verbindung wurde unsanft gelöst. In meinem Innern spürte ich einen enormen Druckanstieg, anscheinend hatte er auch seiner Sahne das Startsignal gegeben. Seine Expeditionen wurden kürzer, sein Stöhnen aber lauter. Ebenso erging es mir, auch mir hatte es den Atem verschlagen. Wir beide konnten nur noch keuchen, lagen aufeinander, mein eigener Klebstoff verband uns.

Ich lag, fix und fertig, auf dem Sofa. Auch wenn es vielleicht nur zwei Minuten waren, in der ich mich nicht bewegte, es kam mir wie eine ganze Stunde vor. Sein Teil hatte mich verlassen, war erschlafft aus der Grotte geglitten. Unsicherheit machte sich in mir breit. Schließlich fasste ich allen Mut zusammen, blickte ihn an. „Lukas? Alles in Ordnung?“

Schweigend musterte er mich, ziemlich intensiv, wusste anscheinend nicht so recht, was er gemacht hatte, was er jetzt sagen sollte; mein Herz rutschte mir in die Hose, die ich nicht anhatte. Dann plötzlich, als ob wieder jemand den Schalter in seinem Kopf umgelegt hatte, schüttelte er langsam seinen Kopf, lächelte mich engelshaft an. „Ich dachte gerade, das nächste Mal …“ Er atmete tief durch. „… das nächste Mal machen wir es lieber in deinem Zimmer, denn im Bett?“ Mir fiel die Kinnlade herunter, als seine Hand meinen wundgefickten Hintern tätschelte. „Im Bett bin ich noch viel besser!“

Tja, diese Episode ist letzte Nacht passiert; ich hoffe, ich habe alles richtig wiedergegeben. Nach diesem äußerst heftigen Intermezzo verließ Lukas mich, drückte mir zum Abschied einen Kuss auf die Lippen und meinte, er würde sich wieder melden. War ich enttäuscht? Eindeutiges Nein, ich war mehr als befriedigt, aber, und das gebe ich unumwunden zu, ich wäre liebend gerne neben ihm eingeschlafen.

Vor knapp einer Stunde, ich saß gerade beim sonntäglichen Spätfrühstück, erreichte mich tatsächlich eine SMS von ihm. Er fragte, ob ich Zeit und Lust hätte und die Luft rein sei. Mein Herz machte einen Luftsprung und, da Marion mal wieder durch Abwesenheit glänzte – sie arbeitete, wie jeden Sonntag, mal wieder an der Steuer vorbei, antwortete ich nur mit einem Wort ‚JA!’ Es dauerte nur eine Minute, dann fiepte mein Mobilknochen erneut. ‚Bin in einer Stunde bei Dir.‘ Freudig legte ich mein Smartphone beiseite, machte mich auf in die Dusche, denn gewisse Vorbereitungen müssen einfach sein.

Und jetzt? Jetzt warte ich, dass es schellt, denn die Stunde ist fast um. Mein Smartphone meldet sich erneut; eine neue Nachricht von Lukas. Sagt er etwa ab? Hat er plötzlich Angst bekommen? War das Ganze zu viel für ihn? War ich nur ein Notnagel, ein Ausgleichsventil für seinen aufgestauten Frust? Ich werde nervös, ziemlich nervös sogar. Auf dem Sofa, der Lustwiese der vergangenen Nacht, öffne ich die Mitteilung: ‚Ludek, ich will nicht nur die letzte Nacht wiederholen … ich will mehr. Bitte nicht falsch verstehen, aber es ist alles neu und ungewohnt für mich. Hab bitte Geduld mit mir und bis gleich. HDL – Lukas‘

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